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Regina Isecke - Sportlerin durch und durch... Schon immer spielte der Sport in Reginas Leben eine wichtige Rolle. Sie wollte immer gefordert werden! Da passt auch ihr Lebensmotto - "Sich immer neue Ziele zu setzten und diese dann kämpferisch und mit viel Ehrgeiz zu verfolgen" - ins Bild. Regina Isecke ist eine Profisportlerin durch und durch. Bereits vor ihrem Unfall verbrachte sie jede freie Minute mit Schwimmen, Judo und Rudern – zunächst Stilrudern, dann Rennrudern. Schon damals verfolgte sie mit viel Ehrgeiz ihre Ziele und erreichte 1971 den 5. Platz im Renn-Einer. Parallel dazu begann sie mit dem Tennis, schaffte es sogar relativ schnell in die Damen-Mannschaft und spielte bis zu ihrem Unfall zahlreiche Turniere. Es gibt überhaupt keinen Zweifel: In ihren Adern fließt das Blut eines vorbildlichen und leidenschaftlichen Profis.
Als Rollstuhlfahrerin spielte Regina anfangs viel Tischtennis – war mehrmalige Deutsche Meisterin in ihrer Klasse - bis sie die Leichtathletik packte. Im Kugelstoßen und Schnellfahren konnte sie mehrere Medaillen gewinnen. Nachdem sie vier Jahre lang hart für das Wettkampfschwimmen gearbeitet hatte, begann sie 1972 mit dem Rollstuhlbasketball. Nach wenigen Monaten wurde Regina Isecke in die Deutsche Nationalmannschaft berufen, mit der sie 16 Jahre lang Körbe warf. Auch hier blieb der Erfolg nicht aus: Sie erreichte mit ihrer Mannschaft zweimal olympisches Gold, wurde fünfmal Weltmeisterin und zweimalige Europameisterin. 1984 wurde ihr das silberne Lorbeerblatt durch den Bundespräsidenten für ihre besonderen Leistungen im Behindertensport verliehen. Nach 16 Jahren erfolgreichem Basketballsport suchte Regina Isecke eine neue Herausforderung und fand diese im Rollstuhl-Tennis. Mit ihrem unbändigen Kampfgeist und ihrem Ehrgeiz behauptete sie viele Jahre lang die Spitzenposition im nationalen Rollstuhl-Tennis, erreichte Bronze bei den Paralympics in Barcelona sowie den fünften Platz bei den Paralympics in Atlanta - um nur die größten ihrer unzähligen Erfolge im Rollstuhltennis zu nennen. "Nicht zuletzt hilft der Sport dabei, als behinderte Person Anerkennung zu finden", so Isecke, die selber dem Sport in ihrem turbulenten Leben ungemein viel zu verdanken hat und ihm deshalb auf vielen Ebenen ehrenamtlich in jedem Falle treu bleiben will.
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