Beste Integration des Behindertensports...

Für Regina Isecke ist es Hobby und Leidenschaft gleichermaßen, auch nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn ehrenamtlich für den Rollstuhl-Sport da zu sein. Ja, es ist sogar ein stückweit Verpflichtung. Auch als Funktionärin versucht sie ihre Kämpfernatur und ihren Ehrgeiz unter Beweis zu stellen. "Nur so geht es doch kontinuierlich nach vorne", sagt sie.

Ihre Laufbahn als Funktionärin in Sachen Rollstuhl-Tennis begann Regina Isecke im Jahre 1987 mit der Gründung einer Rollstuhl-Fachabteilung Deutschland im Tennisclub Lohmar e.V. Hier übernahm sie zusätzlich acht Jahre lang das Amt der Vorsitzenden. 1998 gründete und managte sie das deutsche Rollstuhl-Tennis-Junioren-Team. Darüber hinaus war sie sieben Jahre lang Turnierleiterin des internationalen Rollstuhltennisturniers "Lohmar Classics". Von 1999 bis 2007 war sie Präsidentin des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. und dieses Amt führte sie mit ungeheurem Engagement aus. Ein Jahr lang war sie anschließend Ehrenpräsidentin des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes. Aber auch vor ihrer Tenniskarriere war Regina Isecke schon im Ehrenamt aktiv: Sie besetzte im Rollstuhl-Basketball verschiedene Positionen, unter anderem die der Fachwartin im Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. - darüber hinaus managte sie die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Seit einigen Jahren steht Regina Isecke als Rollstuhl-Tennis-Expertin den Usern von Deutschlands Tennisportal Nummer eins im Internet, der Tennisredaktion, ehrenamtlich zur Verfügung. Sie sieht dieses Engagement als Verpflichtung und gleichermaßen als Chance, den nationalen Rollstuhl-Tennissport hierzulande weiter zu popularisieren. Die Ziele von Isecke sind eindeutig definiert: "Ich will den Behindertensport weiter etablieren, will, dass ihm mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auch wenn mir bewusst ist, dass es eine hundertprozentige Integration nie geben wird..." - Aber wer Regina Isecke kennt, der weiß, dass die Herausforderungen gar nicht groß genug sein können. Umso besser und interessanter, wenn sie schier unmöglich und unlösbar erscheinen...